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Wildlife

Der indische Subkontinent ist mit seiner Grösse und seiner landschaftlichen Unterschiede die Heimat einer beeindruckender Vielfalt von Tierarten. Mit mehr als 500 Säugetierarten, 700 Reptilien -und Amphibienarten sowie 2000 Vogelarten kann dieser Reichtum von keinem anderen Land dieser Welt übertroffen werden. Die rasch wachsende Einwohnerzahl Indiens nimmt den Tieren mehr und mehr Lebensraum. Die indische Regierung versucht, mit über 315 verschieden grossen Naturschutzparks und Tierschutzgebieten dieser Entwicklung entgegenzusteuern.

Die lohnenswertesten Parks stellen wir für Sie auf den nachfolgenden Seiten vor. Noch ein Hinweis: Wildlife in Indien ist nicht mit Afrika zu vergleichen, wo die Tiere quasi auf dem Präsentierteller garantiert werden können. Indien erfordert mehr Geduld und Glück, denn die dicht bewachsenen Dschungel erlauben nur begrenzte Sicht.


Ranthambore Nationalpark (Rajasthan)

Weltweit bekannt für seine Tiger, ist der 392 km2 grosse Nationalpark landschaftlich einer der schönsten Indiens. In vielen Naturfilmen taucht Ranthambore als Drehort auf. Die geografische Lage ist überwältigend: Inmitten bewaldeter Hügel der Aravalli-Gebirgsketten, die natürliche Eingangstore zum Park bilden, öffnet sich eine gewaltige Ebene.

Tierarten im Park
Tiger, Leopard, Panther, Hyäne, Schakal, Zibetkatze, Sambar-Hirsch, Chital (gefleckter Hirsch), Nilgai-Antilope, Nasenbär, Wildschwein, Chinkara (indische Gazelle), Marschkrokodil.

Übernachtungsmöglichkeiten
Die zahlreichen Hotels befinden sich in Sawai Madhopur (10 km vom Park).
Nahargarh: Umgeben von einer Fortanlage, ist Nahargarh erbaut wie ein traditioneller Jagdpalast der Rajputen. Grosszügige Gärten, verwinkelte Terrassen, lauschige Innenhöfe laden zum Ausspannen ein. Die geräumigen und traditionell ausgestatteten Zimmer verfügen über antikes Mobiliar, Klimaanlage, Bad/WC. Von den oberen Terrassen ausgezeichnetes Panorama zur hügeligen Landschaft. Weitere Fazilitäten: Restaurant, Swimmingpool.
Das Hotel Ranthambore Regency*** ist gute Mittelklasse. Im Hauptgebäude befinden sich die Zimmer; um den Swimmingpool reihen sich kleine Cottages. Die Zimmer sind zweckmässig eingerichtet mit Aircondition, Telefon, Dusche/WC. Das Restaurant bietet traditionelle rajasthanische Küche. Bar vorhanden.
The Sawai Madhopur Lodge (Heritage Hotel) war Jagdlodge des Maharajas von Jaipur. Die komfortabel und geräumig ausgestatteten Zimmer verfügen über Aircondition, Bad/WC, Telefon und TV. Weitere Fazilitäten: Restaurant (multi cuisine), Lounge und Bar.
Absolutes Spitzenhotel ist das luxuriöse Vanya Vilas Resort (Oberoi-Hotelgruppe). Die geräumigen Luxuszelte bieten allen erdenklichen Komfort: Parkettfussboden, Klimaanlage, CD-Player, Marmor-Badezimmer mit freistehender Badewanne, separate Duschkabine, privater Garten mit Sonnendeck.

Safaris
Die Safaris finden in offenen Jeeps und Canter-Bussen statt und werden von einem ausgebildeten Mitarbeiter der Wildlife-Behörde begleitet. Die Safaris dauern etwa 2 Stunden. Pro Tag sind 2 Jeepsafaris üblich. Ausländische Besucher müssen sich bei Buchung mit ihren Passdaten registrieren lassen. Eintritts- und Kameragebühren sind obligatorisch.

Anreise
Nächste Stadt ist Sawai Madhopur (10 km) mit Zugverbindungen nach Delhi, Jaipur und Kota. Nach Ajmer sind es 100 km. Nächste Flughäfen sind Jaipur (142 km), Delhi (340 km), Agra (390 km).

Beste Reisezeit
Oktober–April. Der Park ist von Juli bis September wegen Monsun bzw. den jährlich erfolgenden Tierzählungen von der Parkbehörde geschlossen. Diese Daten können sich jedoch verschieben. Ab Mitte Dezember bis Anfang Februar kann es früh morgens und abends recht kalt, in den Sommermonaten dagegen sehr heiss sein.


Keoladeo Ghana Nationalpark, Bharatpur (Rajasthan)

Das 28 km2 grosse Vogelschutzgebiet Keoladeo Ghana ist für Ornithologen ein echtes Paradies. Das einst brache Trockenland füllte der Maharaja von Bharatpur mit Frischwasser auf. Es entstand eines der besten Jagdgebiete für Vögel. 1956 zum Schutzgebiet erklärt, sind heute 350 verschiedene Vogelarten (u.a. Enten- und Gänsearten, Ibis, Pelikan, Schlangenvogel, Kormoran, Eisvogel) erfasst, die die Bäume entlang des Dammweges bevölkern. Von September bis November ist Brutzeit. In den rund 1200 Nestern werden 20'000 Küken ausgebrütet. Ein Drittel aller Vogelarten überwintern jedoch nur hier (z. B. Silberkranich, sibirischer Kranich, Schwarzhalsstorch), bevor sie nach Sibirien und Zentralasien zurückfliegen.

Tierarten im Park
350 verschiedene Vogelarten, Blackbuck, Chital (gefleckter Hirsch), Nilgai-Antilope, Sambar-Hirsch, Fischkatze, Dschungelkatze, Mungo, Phyton, Wasserschlangenarten, Riesenschildkröten.

Übernachtungsmöglichkeiten

Hotel Laxmi Vilas Palace (Heritage Hotel) liegt 2 km vom Vogelschutzpark Bharatpur entfernt. Der kleine Palast wurde um 1900 von Raja Raghunath Singh erbaut und ist umgeben von Senffeldern. Hinter dem Eingangstor öffnen sich grosse Innenhöfe. Einst wurden hier königliche Hochzeiten gefeiert. Der Palast beherbergte auch die geladenen Gäste zum Entenschiessen in Ghana Keoladeo. Auf der Gästeliste standen der Duke of Edinburgh, der Schah von Persien und der König von Nepal. 1994 wurde der Palast in einen Hotelbetrieb umgewandelt. Die schön ausgestatteten Zimmer sind reichlich dekoriert; Wände und Säulen sind im rajasthanischen Palaststil bemalt. Die 25 Zimmer verfügen über Bad/WC, Telefon, TV, STD/ISD; Restaurant (indische und kontinentale Küche), Bar und Swimmingpool.

Das Chandra Mahal Haveli (Heritage Hotel) liegt 25 km von Bharatpur entfernt. Das rustikale, herrschaftliche Anwesen, erbaut 1850, besteht aus einem grossen Innenhof im Moghulstil, mehreren Gebäudetrakten mit Balkonen und Treppenaufgängen. Architektur und Dekor sind dezent, geschmackvoll und im Einklang mit der Natur. Im umliegenden Dörfchen erscheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die 23 Zimmer haben Bad/WC; Restaurant (indische und kontinentale Küche), Lounge (Bar), Bibliothek und Billiardraum.

Safaris
Diese finden ganz ökologisch in Fahrradrickshahs (mit Fahrer) oder in Tongas (Pferdekutschen) statt. Sie fahren etwa 2 Stunden dem Dammweg entlang. Links und rechts sehen Sie die im Wasser stehenden Bäume mit ihren Federbewohnern. Bootsfahrten möglich. Eintrittsgebühr obligatorisch.

Anreise
2 km von Bharatpur, 182 km von Sawai Madhopur und 290 km von Kota entfernt. Nächste Flughäfen sind Agra (55 km), Jaipur (176 km) und Delhi (175 km).

Beste Reisezeit
September–November. Der Nationalpark ist jedoch das gesamte Jahr hindurch geöffnet. Im Dezember und Januar kann es früh morgens sehr kühl sein, in den Sommermonaten ist es dagegen tagsüber recht heiss.


Gir National Park and Lion Sanctuary (Gujarat)

Der Gir-Nationalpark ist ausserhalb Afrikas das letzte Refugium des Löwen. Der asiatische Löwe wanderte vor 100 Jahren von Griechenland bis Westasien (Bengalen) und zum östlichen Himalaya, starb dann jedoch fast aus. 1910 gab es in Gir nur noch alarmierende 15 Tiere. Zwischenzeitliche Schutzmassnahmen hoben den Bestand auf 400 Löwen an. Der majestätische Gir-Löwe (Panthera leo goojratensis) wird bis zu 2,7 m lang. Ellbogenbüschel und auffällige Bauchfalten unterscheiden ihn vom afrikanischen Löwen, dessen Mähne mächtiger ist. Der männliche Gir-Löwe hat eine dickere und buschigere Schwanzquaste, ist zudem heller. Beide Arten lieben es, bei Tag im Schatten zu ruhen und nach Einbruch der Dunkelheit nach Beute zu jagen. Der Gir-Nationalpark ist 1412 km2 gross und bedeckt von Laubwald, Akazienhainen und Grasland. In Gir befindet sich Indiens grösste Population von Marchkrokodilen. Ferner leben im Nationalpark 45'000 Chitals (Spotted Deer) sowie 250 Leoparden.

Tierarten im Park
Gir-Löwe, Leopard, Panther, Sambar-Hirsch, Nilgai-Antilope, Chowsingha (Vierhornantilope), Chital (Spotted Deer), Wildschwein, Waran, gestreife Hyäne, Schakal, Phyton, Marschkrokodil sowie 55 Vogelarten wie Schlangenadler, Bussard, Eule, Oriol, Fliegenfänger, Grauer Drongo und Weisshalsstorch.

Übernachtungsmöglichkeit
Das neue Lion Safari Camp liegt in einem riesigen privaten Mangohain. Die 10 zweckmässig eingerichteten Luxuszelte blicken zum Fluss und verfügen über Badezimmer mit Badewanne, Dusche (heisses und kaltes Wasser). Die Küche im open-air-Restaurant ist multi-cuisine. Weitere Fazilitäten: TV-Raum und Souvenirshop. Die Gir Birding Lodge liegt gleich am Eingangstor zum Gir National Park ebenfalls eingebettet in einen Mangohain. Das Haupthaus verfügt über zwei Zimmer (Bad muss geteilt werden), ferner gibt es vier Cottages mit jeweils eigenem Badezimmer (heisses und kaltes Wasser). Die Zimmerausstattung ist im lokalen Gujarati-Stil. Die Mahlzeiten sind multi-cuisine. The Gir Lodge gehört zur Taj-Hotelgruppe und verfügt über 29 Zimmer inklusive zwei Suiten. Alle Zimmer sind elegant eingerichtet und verfügen über Telefon, TV und Kühlschrank, Bad (heisses und kaltes Wasser). Im Restaurant wird lokale indische Küche serviert, aber auch kontinentale Gerichte.

Safaris
Die Jeepfahrten finden morgens und nachmittags statt, in Begleitung eines Rangers der Parkverwaltung. Zeitdauer: etwa zwei Stunden. Eintrittsgebühr obligatorisch.

Anreise
Nächste Städte sind Veraval (42 km) und Junagadh (54 km). Nächste Flughäfen sind Keshod (37 km), Diu (105 km), Rajkot (158), Bhavnagar (277 km) und Ahmedabad (374 km).

Beste Reisezeit
Anfang November bis März. Von Juli bis September ist der Park geschlossen. Ab Mitte März bis Juni ist es sehr heiss.


Kaziranga Nationalpark (Assam)

Kaziranga liegt am Ufer des mächtigen Flusses Brahmaputra, im Nordosten Indiens. Das Gebiet ist Lebensraum für das seltene Einhorn-Rhinozeros und den Tiger. Bis 1908 war es Jagd- und Wildererparadies, dann wurde das 572 km2 grosse Flachland mit Sümpfen, Elefantengras, Rattanhölzern und immergrünem Regenwald in ein Wildreservat umgewandelt. Seit 1999 ist Kaziranga Weltkulturerbe der UNESCO. Mit fast 1000 Rhinozerossen handelt es sich um den weltweit grössten Bestand dieser Spezies.

Tierarten im Park
Grosses indisches Einhorn-Nashorn, Tiger, Leopard, Wildbüffel, Elefant, Sumpfhirsch (Barasingha, grösste asiatische Hirschart), Schweinehirsch (axis porcinus), Bison, Wildschwein, Dschungelkatze, Hoolock-Gibbon, Faultier, Hauben-Langur und Honigdachs sowie Vogelarten wie Fischadler, Pelikan, Hornschnäbler, Kormoran, Ibis, Reiher, Nashornvogel und Pfau.

Übernachtungsmöglichkeit
Das Wild Grass Resort liegt ausserhalb des Kaziranga Nationalparks am Südufer des Brahmaputra, in baumreicher Umgebung. Die typisch ländliche Architektur schmiegt sich perfekt in die Dschungellandschaft ein. Das Resort verfügt über Zimmer im Haupthaus und über Zelte. Die Zimmer sind zweckmässig eingerichtet mit Badezimmer/Dusche/WC. In der Umgebung gibt es auch andere Unterkünfte, das Wild Grass Resort ist jedoch die beste Wahl.

Safaris
Diese finden früh morgens und nachmittags auf trainierten Elefanten mit Mahout statt. Je nach Saison sind auch Boots- und Jeepfahrten möglich. Zeitdauer: etwa zwei Stunden. Eintrittsgebühr obligatorisch.

Anreise
Nächste Flughäfen sind Jorhat (95 km) und Gauhati (233 km), erreichbar jeweils von Kolkata (Calcutta).

Beste Reisezeit
Mitte November bis Anfang April. Von Juni bis September ist Monsun. In dieser Zeit ist der Brahmaputra oftmals überflutet und daher ist von einem Besuch abzusehen. Zumeist herrscht feucht-heisses Klima, ausgenommen in den Wintermonaten, in denen morgens und abends recht kühle Temperaturen vorherrschen.


Nagarhole Nationalpark (Karnataka)

Der 570 km2 grosse Nationalpark im südindischen Bundesstaat Karnataka (Distrikt Kodagu) ist relativ unbekannt und daher wie auch des Tierreichtums wegen ein echter Geheimtipp. Nagarhole wurde von einem englischen Reisemagazin zu einem der fünf besten Wildlife Resorts der Welt gekürt. Die hier lebenden Tiger sind unter dem indischen «Project Tiger» geschützt. Der Name Nagarhole entstammt der Kannada-Sprache und bedeutet Schlangenfluss, da er sich durch den gesamten Nationalpark zieht, um schliesslich in den mächtigen Cauvery zu münden. Dichte tropische Dschungelwälder in 600–850 m Höhe, grasbedeckte Sumpfflächen sowie tiefe Täler mit Rosen- und Teakholzbäumen prägen die Landschaft.

Tierarten im Park
Es bestehen gute Chancen, Elefantenherden zu sehen, Antilopen, Bisons, Sambar-Hirsche, Leoparden, Panther, Wildhunde, Nasenbären, Affen, Krokodile sowie etwa 250 verschiedene Vogelarten, darunter Weishalsstörche, Pfauen, Drongos, Kormorane, Reiher und Fischadler.

Übernachtungsmöglichkeit
Sie übernachten in der grosszügig angelegten Kabini River Lodge, einem Eco-Resort am Nagarhole (Schlangenfluss). Zusammen mit K. Gudi gehört das Resort der Jungle Lodges & Resort Ltd. Es verfügt über erfahrene Ranger, ausgebildet vom Engländer Jim Wakefield. Kabini war früher die bevorzugte Jagd-Lodge des Maharajas von Mysore. Die Zimmer im renovierten Haupthaus sind vom Kolonialstil geprägt, hinzugebaut sind einzelne Cottages mit Blick zum Fluss. Swiss Tents verleihen Adventuregefühl, d.h. Übernachtung auf Feldbetten, Petroleumlampen und Bad/WC. Alle Zimmer sind zweckmässig eingerichtet. Die Mahlzeiten (indische Küche) werden auf einer offenen Veranda eingenommen. Abends erzählen sich die Gäste Ihre Erlebnisse am knisternden Campfeuer.

Safaris
Fahrt im offenen Jeep durch den Nationalpark bzw. im Boot oder in einem Karakal (Rundboot aus Büffelhaut) auf dem Fluss. Zeitdauer: etwa zwei Stunden. Die Safaris werden zwei- bis dreimal täglich durchgeführt. Eintrittsgebühren obligatorisch.

Anreise
65 km von Kodagu, 96 km von Mysore und 240 km von Ooty entfernt. Nächster Flughafen ist Bangalore (220 km).

Beste Reisezeit
Oktober bis April. Der Park ist das gesamte Jahr hindurch geöffnet. Von Juni bis September ist Monsun. November bis Januar kann es abends kühl sein.


Bandipur Nationalpark (Karnataka)

Der Nationalpark liegt zu Füssen der Nilgiri-Berge, auch bekannt als «Blaue Berge», im südlichsten Zipfel Karnatakas und grenzt an den Nagarhole-Nationalpark im Norden, an das Mudumalai-Wildschutzgebiet (Tamil Nadu) im Süden sowie an das Wynad-Wildschutzgebiet (Kerala) im Südwesten. Insgesamt bedecken die vier Schutzgebiete eine Fläche von erstaunlichen 5500 km2. Bandipur gehört mit etwa 4000 Elefanten, 74 Tigern und einer stattlichen Anzahl an Gaurs zu den beliebtesten Nationalparks Indiens. Der hier in Herden lebende Gaur ist der grösste Wildochse der Welt. Gegründet wurde Bandipur 1931 vom Maharaja von Mysore für seine pompösen Jagdausflüge. Seit 1973 gehört Bandipur zu den ersten sieben Tigerschutzgebieten Indiens. Das Gebiet ist hügelig, 780–1454 m hoch, bewachsen mit tropischen Baumarten wie z. B, Teak- und Rosenholz, Bambus und Sandelholz. Nicht nur die jährlichen Monsune, sondern auch die zahlreichen Flüsse sorgen für genügend Feuchtigkeit.

Tierarten im Park
Asiatischer oder Indischer Elefant (elephas maximus), Gaur (Bos gaurus), Vier-Horn-Antilope, Tiger (Panthere tigris), Leopard, Wildhund, Hyäne, Sambar (cervus unicolor), Chital (axis axis), Muntiak, Nasenbär, Wildschwein, Phyton, Affenarten und viele Vogelarten.

Übernachtungsmöglichkeit
Bandipur Safari Lodge, liegt ausserhalb des Tierschutzparks. Die Zimmer sind zweckmässig eingerichtet. Mahlzeiten: Vollpension. Die Lodge gehört Jungle Lodges & Resorts (JLR) in Bangalore, bekannt für professionelle Safaris mit ausgebildeten Rangern.

Zu den Safaris
Fahrt im offenen Jeep, Fusspirschs und Elefantenritt. Zeitdauer: 2–3 Stunden. Die Safaris werden zweimal täglich durchgeführt. Eintritts- und Kameragebühren obligatorisch.

Anreise
80 km von Mysore, 19 km vom Mudumalai Wildlife Sanctuary und 79 km von Ooty entfernt. Nächste Flughäfen sind Bangalore (220 km) und Coimbatore (168 km).

Beste Reisezeit
Der Nationalpark wird von zwei Monsunen frequentiert, einmal von Mitte Juni bis September, dann von Oktober bis November. Dies bedeutet nicht, dass es in dieser Zeit ununterbrochen regnet. Kurze, heftige Regenschauer sind üblich, danach bricht wieder die Sonne durch und lässt die Vegetation grün spriessen. Bandipur ist das gesamte Jahr hindurch geöffnet. November bis Januar kann es abends kühl sein.


Periyar (Thekkady) Nationalpark (Kerala)

Beliebtester Tierschutzpark Südindiens an der Grenze zu Tamil Nadu. Im Park leben etwa 40 Tiger, die unter strengem Schutz der indischen Wildschutzbehörde stehen. Mittelpunkt ist der Periyar-See, der für die Wildelefanten als Badewanne dient. Die weit verzweigten Wasserarme liegen inmitten der bewaldeten Kardamom-Hügel und im Regenwald der Western Ghats, die sich von 900–2000 m hinaufziehen. 1895 stauten die Engländer hier das Wasser des Periyar-Flusses zu einem mächtigen See. In den dreissiger Jahren wurde die Region zur Naturschutzzone erklärt. Das Tierschutzgebiet ist 777 km2 gross.

Tierarten im Park
Wildelefant, Tiger, Gaur (indischer Bison), Sambhar-Hirsch, Chital (gefleckter Hirsch), Wildschwein, Bison, Leopard, Panther, Makake, Nilgiri Langur, fliegendes Eichhörnchen, Mungo, Phyton, Königskobra sowie 260 Vogelarten, wie Nilgiri Holztaube, Fliegenfänger, Kormoran, Reiher und Eisvogel.

Übernachtungsmöglichkeiten
Im Cardamom County Resort**** mit gemütlichen Cottages in einem hübsch angelegten Gartenbereich mit Swimmingpool. Jungle Village; Öko-Resort mit Cottages, im Einklang mit der Natur; Swimmingpool vorhanden. Hotel Tree Top***, idyllisch, private Cottages und Zimmer. Spice Village Resort (Eco-Resort) mit 37 geräumigen, weiss getünchten Bungalows sind modern eingerichtet und fügen sich in ihrem Design tadellos in die grosszügig angelegte Gartenlandschaft ein. Im Garten wächst eine Vielzahl von Bäumen und Pflanzen (Limonengras, Kardamom, Kaffee, Bambus) und ranken sich Pfefferpflanzen, das «Schwarze Gold» Keralas. Bar, Restaurant, Swimmingpool, Gewürzgarten. Das Taj Garden Retreat**** liegt auf einem kleinen Hügel. Hier stand früher eine Plantage. Heute führen von Bäumen und Sträuchern verwachsene Gänge hinauf zu rustikalen, auf Stelzen stehenden Villas. Die geräumigen Gästezimmer sind vorwiegend in feinem Holz gehalten. Die verwendeten Naturstoffe stammen aus der Umgebung. Ein Highlight ist der Lake Palace (Heritage Hotel), frühere Jagdlodge des Maharajas von Travancore inmitten des Periyar-Sees. Sie gelangen nur per Boot und nur zu den Öffnungszeiten des Nationalparks hinüber. Die insgesamt sechs Suiten (Deluxe Rooms) sind im Palaststil gehalten und verfügen über TV und Telefon.

Safaris
Fahrt durch die Wasserarme des Periyar-Sees im Motorboot. Erkundungen zu Fuss in kleinen Gruppen (Anmeldung und Zahlung vor Ort).

Anreise
Nächste Ortschaften sind Kumily (4 km) und Kottayam (114 km). Nächste Flughäfen Madurai (145 km), Kochi (190 km) und Trivandrum (272 km).

Beste Reisezeit
September bis Mai. Der Park ist das gesamte Jahr hindurch geöffnet. Der Monsun findet in der Zeit von Juni bis Oktober statt.


Corbett Natonalpark (Uttar Pradesh)

Indiens erster Nationalpark und Tigerschutzgebiet ist benannt nach dem berühmten Naturforscher, Autor und Fotografen Jim Corbett. 1936 gegründet und 550 km2 gross, liegt er am Fusse der Shiwalik-Gebirgskette, die zum Himalaya gehört. Die Höhen bewegen sich zwischen 400 und 1210 m. Der Park wird vom Ramganga durchflossen, einem Nebenfluss des heiligen Ganges.
Edward James Corbett war in den dreissiger Jahren ein legendärer Grosswildjäger, der sich später als Autor und Fotograf betätigte. Als erfolgreicher Jäger menschenfressender Tiger oder durch seine auf wahren Abenteuern basierenden Bücher wie «Der Menschenfresser von Kumaon», «Der menschenfressende Leopard von Rudraprayag», «Jungle Love», «Bachelor of Powalgarh» und «Pipal Pani Tiger» ging er in die Geschichte Indiens ein.

Tierarten im Park
Wildelefant, Tiger, Leopard, Dschungelkatze, Himalaya-Bär, Zibet-Katze, Pinienmarder, Rotfuchs, fliegendes Himalaya-Eichhörnchen, Eber, Sambar-Hirsch, Wildschwein, Vierhorn-Antilope, Elefant sowie Affenarten. Etwa 400 Vogelarten sind vertreten, darunter Kormoran, Schlangenhalsvogel, Reiher, Ringelgans, Graukopfente, Nashornvogel, roter Dschungeltruthahn, Kaleej, Koklas und Chir Fasan, Hügel-, Grau- und Schwarztruthahn, Wachtel, Eule, Hornvogel, Paradiesvogel, Oriol, Reiher, Fischadler und Schwarzgeier.

Übernachtungsmöglichkeit
Die Quality Inn Corbett Wildlife Lodge verfügt über 12 Lodges mit einfacher Ausstattung, Deckenventilator, Bad (Dusche/WC), Restaurant (multi-cuisine) und Bar. Die Corbett Ramganga Lodge (Welcome Heritage-Hotelgruppe) verfügt über 16 Zimmer und 10 Deluxe Swiss Safari Tents mit Bad (Dusche/WC) und zweckmässiger Einrichtung. Restaurant mit indischer Küche. Swimmingpool vorhanden. Die Deluxe-Zimmer und Cottages im Claridges Corbett Hideaway sind komfortabel ausgestattet mit Aircondition, Bad (Dusche/WC) und einer offenen Veranda bzw. einem privaten kleinen Garten. Offenes Restaurant (multi-cuisine).

Safaris
Die früh morgens und nachmittags stattfinden Jeepsafaris werden von einem erfahrenen Wildhüter begleitet. Die Elefantensafaris werden von einem Mahout geleitet und führen durch unwegsames Gelände mit Gestrüpp und Elefantengras. Zeitdauer: etwa zwei Stunden. Eintrittsgebühr obligatorisch.

Anreise
Nächste Ortschaft: Ramnagar (19 km). Nächste Flughäfen sind Lucknow (145 km) und Delhi (295 km).

Beste Reisezeit
Februar bis Mai. Der Park ist von Mitte Juni bis Mitte November geschlossen. Im Dezember bis Januar kann es sehr kalt sein, in den Sommermonaten dagegen sehr heiss.


Bandhavgarh Nationalpark (Madhya Pradesh)

Relativ unbekanntes Tigerschutzreservat und daher ein Geheimtipp für Wildlife-Liebhaber. Ursprünglich befand sich hier das private Jagdrevier des Maharajas von Rewa. Aus dieser Gegend stammen die weltberühmten weissen Tiger von Rewa, die es heute nur noch in Zoos und bei den Shows von Sigfried und Roy in den USA zu sehen gibt. 1968 wurde das 437 km2 grosse Territorium in ein Tierschutzgebiet umgewandelt. Die tiefen Täler der hügeligen Vindhyan-Berge sind mit Teakholz- und Bambuswäldern bedeckt, das offene Grasland sowie die Sal-, Bambus- und Mischwälder bieten ausgezeichnete Möglichkeiten für Wild- und Vogelbeobachtungen. Der Name Bhandhavgarh stammt vom höchsten Berg dieser Gegend (807 m). Wer die Mühe nicht scheut, sollte im Anschluss auch den Kanha-Nationalpark (325 km) besuchen.

Tierarten im Park
Tiger, Leopard, Panther, Hyäne, Schakal, Dhole (indischer Wildhund), Wildbär, Gaur (indischer Bison), Chital (gefleckter Axes-Hirsch), Chinkara (indische Gazelle), Sambhar (Hirschart), Nilgai (Antilopenart), Dschungelkatze, Muntiak, Wildschwein, Rhesusmakake, Schwarzgesichtlangur sowie 150 Vogelarten, wie z.B. Steppenadler, Falke, Eule, schwarzbärtige Bienenfresser, Paradiesfliegenfänger und Nashornvogel.

Übernachtungsmöglichkeit
Die Bandhavgarh Jungle Lodge bietet luxuriöse Cottages mit zweckmässiger Einrichtung, Bad/WC und einer privaten Veranda mit Blick zum Dschungel. Das Restaurant serviert indische und kontinentale Küche. In der Umgebung finden sich zudem einige kleinere, private Unterkünfte.

Safaris
Die Jeep- und Elefantensafaris finden morgens und nachmittags in Begleitung eines Rangers der Parkverwaltung statt. Zeitdauer: etwa zwei Stunden. Eintrittsgebühr obligatorisch.

Anreise
Nächste Städte sind Umaria (35 km) und Satna (112 km). Nächste Flughäfen: Khajuraho (210 km) und Jabalpur (195 km).

Beste Reisezeit
Anfang November bis Mitte Juni, danach ist der Park wegen des Monsuns und der Tigerzählung geschlossen. Ab März ist es sehr heiss, die Chancen für Wildbeobachtungen sind dann recht gut.


Kanha National Park (Madhya Pradesh)

Der 940 km2 grosse Nationalpark ist ein weiterer Geheimtipp. Der Schutz des indischen Tigers und des fast ausgestorbenen Barasingha (Sumpfhirsch) stehen hier im Vordergrund. Wegen der pferdeköpfigen Talform mit felsigen Hügeln, Wäldern, Plateaus mit grünen Wiesen und Bambushainen wird Kanha auch als «N'goron n'goron of India» bezeichnet. In Kanha liess sich Rudyard Kipling zu seinem unvergesslichen Dschungelbuch inspirieren. Um 1910 war Kanha Jagdgebiet des britischen Vizekönigs. An einem Tag wurden mindestens 30 Tiger geschossen.

Tierarten im Park
Tiger, Leopard, Panther, Gaur (indischer Bison), Barasingha (Sumpfhirsch), Chital (gefleckter Hirsch), Sambar-Hirsch, Blackbuck, Chowsingha (Vierhornantilope – einzigartig in Indien), Blauantilope, Nilgai-Antilope, Wildschwein, Dhole (indischer Wildhund), grauer Schakal, Faultier und Zibetkatze.

Übernachtungsmöglichkeit
Die Kanha Jungle Lodge verfügt über Cottages mit zweckmässiger Einrichtung, Bad/WC und einer privaten Veranda mit Blick zum Dschungel. Das Restaurant serviert indische und chinesische Küche. Swimmingpool vorhanden. Zahlreiche andere, kleinere Unterkünfte finden sich in der Umgebung.

Safaris
Die Jeep- und Elefantensafaris finden morgens und nachmittags in Begleitung eines Rangers der Parkverwaltung statt. Zeitdauer: etwa 2 Stunden. Eintrittsgebühr obligatorisch.

Anreise
Nächste Ortschaft ist Mandla (65 km). Nächste Flughäfen sind Jabalpur (169 km), Nagpur (247 km) und Ranpur (230 km). Die Entfernung zum Bandhavgarh Nationalpark beträgt (325 km).

Beste Reisezeit
November bis Juni. Der Park ist vom Juli bis Oktober wegen des Monsuns geschlossen. In den heissen Sommermonaten sind die Chancen für Tierbeobachtungen besonders gut, weil dann die Tiere öfters zu den Wasserlöchern kommen.

 

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