Reiseblogs bei Tibet Culture & Trekking Tour

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«Yaktrekking: Unterwegs wie die Nomaden» (28.04.–18.05.2012)

«Das Licht des Himalaya» mit Manuel Bauer

«Yak-Trekking in Tibet» mit Patrick Hagmann (17.09.11 – 07.10.11)

«Vom Potala zum Kailash» mit Christoph Seiffert (03.09.11 – 02.10.11)

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«Yaktrekking: Unterwegs wie die Nomaden» (28.04.–18.05.2012)

Reiseleitung: Christoph Seiffert.

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Abschied

Delhi International Airport, 3. September

Hier sitz ich nun in der Wartehalle und irgendwie scheint mir die Klimaanlage des neuen Flughafens von Delhi nicht so recht funktionieren zu wollen. Oder liegt es vielleicht an der Ladakhi-Fellmütze auf meinem Kopf, die mir weit über die Ohren in den Nacken reicht? Aus einem kleinen Guckloch durch die Tierhaare hindurch sehe ich meine Gäste schallend lachen. Ja dieses Abschiedsgeschenk steht für eine tolle Reise! Wir haben wunderbare Landschaften gesehen, jahrhundertealte tibetischbuddhistische Klöster im Abendlicht sich aus den Felsen hervorheben, die Wolken über die Weite ziehen und haben Mönchen bei ihren Andachten beigewohnt. Wir haben die Vielfalt der Natur Ladakhs erlebt – von den engen Canyons des „Mondlandes“ zu den Sanddünen des Nubra bis zur Unendlichkeit des Changtangs. Wir haben viel Fotografiert, unsere Aufnahmen verglichen und Übungsaufgaben gelöst. Ich habe den Gästen Einführungen in die Fototechnik gegeben und verschiedene Arbeiten aus meinem Berufsalltag gezeigt. Ich denke ich konnte Einiges vermittelt. Und ja, gelacht haben wir. Viel gelacht!

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Chamtänze

Leh, 2. September 2011

Heute besuchten wir das Ladakh-Festival und wohnten den Maskentänzen bei. Den Nachmittag nutzen wir für letzte Besorgungen, denn Morgen fliegen wir zurück nach Delhi, wo uns ein Tag mit Stadtbesichtigungen bevorsteht.

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Ernte in Lhato und der rote Canyon

Leh, 1. September 2011-09-02

Die Schwarzhalskraniche präsentierten sich just zur rechten Zeit am Tso Kar und gaben neben den Wildpferden auf der Hochebene ein gutes Bild der starken Natur des Changtangs. Eine tolle Ergänzung zu den Herden von Pashminaziegen und Yaks der Korzog Nomaden. Nach dem Imbiss in einem typischen „Truckers-Inn“ an der Manali-Leh Strasse fahren wir weiter über den zweithöchsten Pass der Welt, den Tanglang la und kommen bald ins malerische Dorf Sasoma, wo die Bauern eben ihre Garben auf die Pferde laden um ihre Ernte einzubringen. Nach einem spontanen Tanz mit einer Frauengruppe aus Spiti in Latho machen wir immer wieder Halt, um die Roten Felsen des Canyons im dramatischen Abendlicht zu fotografieren.

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Abendstimmung zwischen Wasser und Himmel

Tsomoriri, 30. August 2011

Nachdem wir Gestern vom Nubra zurück über den Khardung La nach Leh gelangten, fuhren wir heute das wunderschöne Industal hoch. Steile gelbfarbene Felswände in Schluchten weichen rötlichem Schiefer, bis wir gegen Süden abzweigen und uns vom Licht am Tsomoriri beeindrucken zu lassen. Es scheint sich alle Sekunde zu ändern! Immer neue Farben und Spiegelungen zaubern sich auf den See.

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Kamele und Sanddünen

Nubratal, 28. August 2011

Den Morgen gehen wir zu Fuss und per Kamel über die Sanddünen, und durch einen Bach, von Hundar nach Diskit. Eine Population von 100 Kamelen lebt hier in Hundar auf über 3000 Metern über Meer. Ihre Vorfahren haben einst Brokate, Salz, Tee und Reis auf der Seidenstrasse zwischen Zentralasien und Tibet durch das Nubratal transportiert. Seit Tibet durch China besetzt wurde, ist der Handel erstorben. Aber seit Nubra 1995 für den Tourismus geöffnet wurde sichern die Kamele ihren Besitzern wieder ein kleines Einkommen. Wir wechseln auf die andere Seite des Nubratals und besuchen das Kloster Sumur, schauen uns im Dorf um und machen eine kleine Übungsaufgabe.

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Über den höchsten fahrbaren Pass der Erde

Hundar, 27. August 2011

Heute fuhren wir über den Khardung La, den höchsten fahrbaren Pass der Erde. Die Höhe des Passes wird je nach Quelle sehr unterschiedlich angegeben, so halten wir uns einfach an die höchste und glauben dem Rekord: 5600müm. Verbürgt ist die dünne Luft. Wir alle schnaufen ordentliche. Nach der langen Holperpiste öffnet sich vor uns das grosszügige Nubratal mit seinen Sanddünen und den mäandernden Flüssen. Das Kloster Diskit glänzt mit seinen weissen Kuben im Abendlicht und wir staunen ab der Steilheit der Schlucht, aus der einst die Mönche das Wasser hochtragen mussten.

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Via Alchi zurück nach Leh

Leh, 26. August 2011

Den Morgen verbringen wir in Alchi, diesem Kleinod der tibetischen Hochkultur, und lassen uns von den Wandmalereien beeindrucken. Nach den Tempeln mit kaschmirisch beeinflusstem Malstil besuchen wir die erst vor kurzen Zeit entdeckten Tempel, die wohl von den ersten Malereien Ladakhs im rein tibetischen Stil zeugen. Zurück in Leh sichten wir die Bilder und vergleichen die verschiedenen Interpretationen und Umsetzung der Sujets der letzten Tage durch die Teilnehmer.

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Lamayuru, Rizong

Ule, 25. August 2011

Das Morgenlicht vor dem Frühstück verleit Lamayuru einen besonderen Zauber, die Trommeln und der Aufmarsch zur Verabschiedung des Rinpoches sind eine zusätzliche Obendreingabe. Wir fahren an dieselben Aussichtspunkte wie am Vorabend um die unterschiedlichen Wirkungen des Lichtes von Abend und Morgen zu vergleichen. Auf der alten Strasse weichen wir den Baustellen aus und geniessen spektakuläre Tiefblicke.
Nach dem Einchecken in die luxuriösen Bungalows in Ule besuchen wir das Kloster Rizon während einer Andacht zu welcher die Lamas Ritualkronen tragen und die Buddhas mit Mandalaopfern ehren. Unterhalb des Nonnenklosters sitzen die Novizinnen konzentriert am tosenden Bach und bereiten sich auf ein Examen vor. Ein Abendspaziergang durch die enge Schlucht rundet den Tag ab.

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Über Likir nach Lamayuru

Lamayuru, 24. August 2011

Ein kleiner Abstecher von der Hauptstrasse, die uns dem Indus entlang gegen Westen bringt, führt uns nach Likir. Biegt man um eine Ecke im Seitental, liegt da plötzlich dieses wunderbare Kloster – wie ein Kristall auf einem freistehenden Felsen, einer Insel gleich, vor imposanten Bergwänden. Wir geniessen die Ruhe und gönnen uns Zeit die eindrücklichen Wandmalereien und die Aussicht vom Klosterdach zu geniessen. Die grosse Buddhastatue neben dem Kloster ist eingerüstet und ein Handwerker verleit dem Kopf des Erleuchteten neuen Glanz. Auf dem Weg weiter den Indus hinunter werden wir mehrmals durch Strassenbauarbeiten aufgehalten und nutzen die Zeit für einen Schwatz mit den Armeelastwagenfahrern. Mit welchem Aufwand diese Nachschubslinie betrieben wird! Einer der Konvois alleine zählt 60 Laster, die mit Zement beladen sind. Der indischen Armee stehen nur wenige Monate im Jahr zur Verfügung, um die Versorgung ihrer Mannschaften im umkämpften Grenzgebiet sicherzustellen. Oft können die Pässe erst Ende Mai oder gar im Juni von den Schneemassen befreit werden und sind bereits Anfang Oktober erneut zugeschneit. Wir fahren nach Lamayuru und erreichen diesen piktoresken Ort rechtszeitig für das dramatische Abendlicht; doch schiebt sich bald eine Schleierwolke über den Himmel – morgen ist auch wieder ein Tag.

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Tikse, Hemis, Shey

Leh, 23. August 2011

Wir sind nun voll auf der Höhe angekommen. Also kann es Heute auch früh aus den Federn gehen. Wir fahren um 5:30 zur Tikse Gompa, um am Morgengebet dabei zu sein. Wunderschön ruhiger Morgen. Sonnenaufgang auf dem Klosterdach begleitet vom Ton der Langhörner der Mönche. Nach der Puja und dem Frühstück im Klostercafe fahren wir dem Indus entlang nach Hemis, dem einflussreichsten Kloster Ladkahs. Eindrücklich liegt das Kloster versteckt in einem Seitental mit steilen geschichteten Felswänden. Das neuere Museum zeigt Schätze tibetischer Kunst von hervorragender Qualität, auf die manch Weltklassemuseum stolz sein würde. Mittagessen im Schatten der Himalayapapeln mit dazwischen aufgespannten Armeefallschirmen – ein Recycling, welches hier oft anzutreffen ist. Auf der Rückfahrt Besuch im Shey Tempel und im Königspalast von Shey. Am Abend im Hotel Bildkritik der gestrigen Übungsaufgabe.

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Shanti Stupa und Palasthügel

Leh, 22. August 2011

Alle sind wohlauf. Die Akklimatisation scheint gut voranzuschreiten. Gestern Abend haben wir im Hotelgarten eine Einführung in die Kameratechnik gemacht. Den heutigen Vormittag verbringen wir mit einer Übungsaufgabe im Bazar von Leh und sind am Nachmittag fit für einen ersten Ausflug. Bei der Shanti Stupa erleben wir nebst der grandiosen Aussicht die Dreharbeiten eines südindischen Filmteams. Indische Filmhelden und traditionelle ladakhische Trachten. Dass es sich um eine der typischen Tanzszenen handelt macht das Ganze besonders interessant. Nach der kurzen Fahrt auf den Palasthügel der Könige von Ladakh geniessen wir das wunderbar warme Abendlicht, der Traum eines jeden Fotografen.

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Ankunft in Ladakh

Leh, 3500 müm, 21. August 2011

Wir sind gut in Leh gelandet. Ein traumhafter Flug mit grandioser Fernsicht bis zum K2 brachte uns über den Hauptkamm des Himalaya. Eindrücklich zu sehen, wie die Bergriesen als Wetterbarriere wirken. Über der indischen Ebene Bewölkung mit vereinzelten Quellwolkentürmen des Monsun. Dann durchbrechen die ersten Schneegipfel wie auf weicher Watte schwimmende, scharfzackige Eisberge die Wolkendecke. Die nächste Bergkette vermag die Wolken und Nebel bereits zurückzuhalten und wir fliegen in den Monsunschatten des ariden wolkenfreie Industal. Wir sind gesegnet: ein hoher Tulku reist im selben Flugzeug und wir kommen in den Genuss eines würdigen Empfangs am Flughafen von Leh. Wir sind voller Tatendrang doch wollen wir es heute im Hotel Mansarovar ruhig nehmen. Immerhin muss sich der Körper an die Höhe von 3500m erst gewöhnen.

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Ladakh – Fotoreise mit Manuel Bauer

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Fragen nach der richtigen Kameraausrüstung mit den Teilnehmern geklärt. Und bald sind die Koffer fertig gepackt. Auf geht’s nach Ladakh!

In der Ausschreibung heisst es:
„Das Licht des Himalaya. Bizarre Erosionslandschaften. Die Farben der Gebetsfahnen. Die Bauern auf den Feldern – es ist Erntezeit in Ladakh!“

Ich freu mich. Es ist jedes Mal wie heimkommen. Den die Reise führt an die schönsten Orte von Ladakh: Besuch der Klöster Lamayuru, Likir, Tikse, Alchi, Diskit, Samar, Spituk, Hemis und der Königspaläste in Leh und Stok. Die Landschaften des Nubra Tal und der Changtang Hocheben mit dem Tso Moriri.

Für unser Team bei photojourneys.ch ist es die erste Reise. Ich hoffe wir können unsere hochgesteckten Ziele erreichen und den Teilnehmern ein unvergessliches Erlebnis und viele Erfahrungen in Technik und beim Fotografieren vermitteln.

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